Mein beruflicher Weg begann hinter der Kamera: als Fotograf lernte ich früh, genau hinzuschauen, Stimmungen einzufangen, Zwischentöne und Hintergründe wahrzunehmen. Mit dem Blick für das Wesentliche arbeite ich bis heute – auch wenn ich beruflich längst in einem anderen Feld angekommen bin.
In die Jugend- und Familienhilfe kam ich eher zufällig, blieb dort aber für Jahrzehnte. Ich arbeitete in stationären und ambulanten Kontexten, gründete mehrere intensivpädagogische Projekte im Ausland mit, begleitete als SPFH Familien im in schwierigen Lebensphasen und übernahm später die Leitung eines großen Bereichs u.a. mit Bereitschaftspflegefamilien, Sonderpflegestellen und Erziehungsstellen. Auch das Jugendamt, speziell der Pflegekinderdienst, sowie mehrere Jahre als Vormund gehörten dazu. Diese Jahre haben meine Haltung tief geprägt: Beziehung, Kontext und Verantwortung bilden den Kern jeder professionellen Begleitung.
Vor 10 Jahren wechselte ich vollständig in den Bereich Beratung und Coaching – als Mental Health Coach, im Führungskräftecoaching sowie als Trainer für betriebliche Gesundheit, gesunde Führung und Resilienz. Parallel dazu bin ich seit über 25 Jahren freiberuflich als Coach und Psychologischer Berater tätig, seit fünfzehn Jahren als Mediator und seit zwölf Jahren als Supervisor. Heute verbinde ich systemische, humanistische, psychoanalytische und – wo sinnvoll –-aufstellungsorientierte Perspektiven zu einem integralen Arbeitsansatz.
In Supervisionen, Coachings und Aufstellungen arbeite ich mit Klarheit, Struktur und einer ruhigen, wertschätzenden Haltung. Ziel ist es, Dynamiken sichtbar zu machen, Orientierung zu schaffen und Entwicklungsprozesse nachhaltig zu unterstützen.
Die Vielfalt meiner beruflichen Stationen in sozialen, therapeutischen und organisationalen Feldern prägt meine Professionalität bis heute. Ich orientiere mich an einer klaren Haltung: Veränderung wird möglich, wenn Menschen die Muster ihrer Beziehungen erkennen und daraus neue Handlungsspielräume entwickeln.